Vom Statisten zur Hauptfigur: Wie du deine eigene Geschichte übernimmst
- Larissa Heymann

- 17. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Apr.

Die meisten von uns leben in einer Geschichte die andere begonnen haben. Eltern, Gesellschaft, Beziehungen, Erwartungen. Sie alle haben Zeilen geschrieben, bevor wir wussten, dass wir auch den Stift halten dürfen. Natürlich haben wir dann aufgehört zu fragen, ob die Geschichte, die wir leben, wirklich unsere ist.
Was Main Character wirklich bedeutet.
Hast du dich schon mal gefragt, was deine Lieblingsfigur in einer Serie von allen anderen unterscheidet?
Sie trifft Entscheidungen, trägt Konsequenzen, entwickelt sich. Sie wartet nicht darauf, dass die Umstände sich ändern, sondern sie verändert, wie sie auf Umstände reagiert. Sie wartet nicht, sie gestaltet.
Jede Frau hat eine Geschichte. Die Frage ist: Wer schreibt sie?
Die drei Verschiebungen
Es gibt keinen Moment, in dem du plötzlich die Hauptfigur deines Lebens wirst. Es ist ein Prozess. Und er beginnt mit drei kleinen Verschiebungen, die alles verändern.
Von reaktiv zu intentional.
Entscheidungen, die aus Werten entstehen, fühlen sich anders an als solche, die aus Angst entstehen. Deine Werte sind dein schlauster Kompass, weil du Entscheidungen aus dir selbst triffst, und nicht, um Schmerz zu vermeiden, wie es bei der Angst ist.
Von Außenperspektive zu Innenperspektive.
Die Frage wechselt von „Was würden andere gut finden?" zu „Was will ich?". Wer das schon mal versucht hat weiß, dass es eine der schwersten Übungen ist, die es gibt, da die Außenstimmen so viel lauter trainiert wurden als die eigene.
Von Zufall zu Architektur.
Dein Leben ist kein Zufall, dem du folgst. Es ist etwas, das du baust. Jeden Tag, mit jeder Entscheidung, mit jedem Morgen, an dem du bewusst anfängst.
Warum Bestimmen nicht reicht und Schreiben so wirkungsvoll ist
Man kann sich vornehmen, die Meinungen anderer nicht mehr so nah heranzulassen. Man kann es sich sagen. Man kann es glauben wollen.
Aber das Gehirn funktioniert anders.
Schnelle, wechselnde Gedanken lassen sich nicht durch Entschlüsse stoppen. Sie lassen sich durch Schreiben verlangsamen. Wenn du deine Gedanken aufschreibst, passiert etwas Neurologisches: das Gehirn beruhigt sich. Der präfrontale Kortex übernimmt und plötzlich entsteht warhre Bedeutung.
Deshalb ist es leichter, sich sein Leben zu erschreiben, als es zu beschließen.
Jeden Morgen die eigenen Gedanken aufzuschreiben, in sich hineinzufühlen, den Tag bewusst zu planen — das ist kein Ritual um des Rituals willen. Es ist der Weg, auf dem du lernst, deine eigene Stimme von den Stimmen anderer zu unterscheiden. Und irgendwann, fast unmerklich, wird die eigene Stimme lauter.
Das Werkzeug, das Fühlen und Bauen verbindet
Mind Studios wurde genau dafür gebaut: damit du deine Erkenntnisse nicht mehr verlierst. Damit das, was du morgens fühlst, nicht im Alltagstrubel verschwindet, sondern zu etwas wachsen wird. Das kann eine Entscheidung sein, eine Richtung, oder auch ein Leben, das sich nach dir anfühlt.
The Morning Edit ist der Einstieg. Ein kostenloses Board, das dich jeden Morgen durch drei geführte Fragen begleitet, damit du aus aus dem Funktionieren in deine eigene Energy kommst.
Fühlen. Schreiben. Bauen. In dieser Reihenfolge.
The Morning Edit ist kostenlos. Du brauchst keinen perfekten Morgen dafür. 5 Minuten reichen. Edit Your Day Before It Edits You.
Larissa Heymann ist Gründerin von Mind Studios und psychologisch informierte Coacherin. Sie baut Systeme für Frauen, die aufgehört haben, Erkenntnisse zu verlieren.
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